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Samstag, 24. Juni 2017

Durchgeschmökert: "Der Galgen von Tyburn" von Ben Aaronovitch



“Der Galgen von Tyburn” ist das sechste Buch der Peter Grant-Reihe von Ben Aaronovitch. Der Roman erschien am 5. Mai 2017 im dtv Verlag. Auch in diesem Band geht es um den jungen Constable der Londoner Metropolitan Police, der auf magische Art und Weise die Stadt sicherer machen will. Peter jagt auf 413 Seiten und in 16 Kapiteln erneut den mysteriösen Gesichtslosen und seine ehemalige Kollegin Leslay May. Zum Glück hat er immer noch seinen Vorgesetzten und Lehrer Nightingale an der Seite. Neu dabei im Folly ist Kollegin Guleed. Durch die Mischung aus Magie und Geschichte im aktuellen England ist das Buch sowohl für Leser, die History- wie auch Fiction-Bücher gerne lesen geeignet. Ein Vorwissen der bisher erschienen Bände ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.

Gleich zu Beginn von “Der Galgen von Tyburn” wird ein Bezug zum vorherigen Band aufgebaut, indem Peter von der Flussgöttin Lady Cecelia Tyburn-Thames, kurz Lady Ty, darum gebeten wird, ihre Tochter bei seinem kommenden Fall rauszuhalten. Hierbei erinnert sie ihn an ein Versprechen, dass er ihr im letzten Band gegeben hat, ihr einen Gefallen zu tun, wenn sie ihn darum bittet. Zu Beginn des Falles (eine Drogentote in einer unbewohnten Wohnung) scheint es für Peter leicht zu sein, dies auch zu tun, denn es gibt keinen Bezug zu Lady Ty oder irgendeiner anderen Göttin. Doch recht bald stellt sich heraus, dass Olivia McAllister-Thames, kurz Tyburn, nicht nur am Ort des Geschehens war, sondern auch mit dem Tod zu tun haben könnte. Da kann Peter sie nicht mehr raushalten. Bei ihrer Befragung gibt Tyburn zu, die Drogen, an denen das Opfer gestorben ist, besorgt zu haben. Doch die Obduktion der Toten entlastet sie: Der Tod ist eindeutig durch Magie eingetreten und vermutlich handelt es sich bei dem Opfer sogar um eine Praktizierende.
Neben dem Fall spielt auch Peters Privatleben wieder eine große Rolle. Zwischen ihm und Beverley, der Nichte von Lady Ty und ebenfalls eine Flussgöttin, scheint es ernster zu werden. Sehr zur Freude von Peters Mutter, die schon Enkelkinder plant. Auch mit der Musikkarriere von seinem Vater geht es bergauf: Er hat mal wieder einen Auftritt.
Während sich die Befragungen und die Spurensuche hinzieht, es dem Leser aber nie langweilig wird, taucht zu all dem Schlamassel auch noch Lesley May, Peters ehemalige Kollegin und nun irgendwie Gegnerin, irgendwie Freundin auf. Sie gehört inzwischen zur Gefolgschaft des Gesichtslosen und hat durch ihn ihr vorher schwer verletztes Gesicht wieder bekommen. Bei Peters aktuellen Fall mischt sie sich ein und sorgt dafür, dass alles zu einem kompletten Chaos wird, indem das Harrods, das größte Einkaufszentrum von London, komplett evakuiert werden muss. Wenig später mischt sie sich ein weiteres Mal ein und sorgt fasst dafür, dass Peter seinen wichtigsten Zeugen verliert. Gegen Ende des Buches kommt es sogar zum Showdown mit dem Gesichtslosen, bei dem mal wieder deutlich wird, wie stark dieser ist. Doch auch Peter hat einiges gelernt - und mit Nightingal an seiner Seite gibt er Gesichtslosen ordentlich kontra. Wie es ausgeht, bleibt hier erstmal geheim.

Typisch für die Schreibweise von Ben Aaronovitch sind die detaillierten Beschreibungen der Umgebungen - als Leser hat man sofort ein Bild vor Augen und kann alles genau verfolgen. Durch die alten und neuen Figuren befindet man sich in der wohlbekannten Welt, die immer weiter erweitert wird und besser zu verstehen ist. Neue Lebensformen kommen dazu, bei anderen erfährt man, wie sie zusammenhängen oder sich entwickelt haben. Auch über die Geschichte der Magie und ihre Handhabung in den letzten Jahrhunderten erfährt der Leser in diesem Band mehr. Einfach und entspannt fliegen die Seiten dabei nur so dahin und ehe man sich versieht, ist das Buch schon wieder durchgelesen.

Wie auch in den vorherigen Bänden ist Peter Grant nicht auf den Mund gefallen, hat aber gelernt öfter man an sich zu halten und lieber keine zu dicke Lippe zu riskieren. Seine magischen Fähigkeiten sind seit dem letzten Band deutlich gewachsen und er hat neue Erfahrungen sammeln können, aus denen er gelernt hat. Seine Beziehung zu Beverly scheint sich gefestigt zu haben und sie sind inzwischen gut aufeinander eingespielt. Auch mit Nightingal weiß er inzwischen umzugehen. Dieser traut Peter auch mehr zu. Er lässt ihn Alleingänge machen, in der Hoffnung, dass dadurch nicht alles kaputt geht.
Die Handlungen des Protagonisten sind nachvollziehbar, auch wenn er oft lose Stränge bei der Ermittlung links liegen lässt, die wohl für die Story nur störend wären, als Polizist aber eigentlich abgearbeitet werden müssen. Doch das ist typisch für diese Bücherreihe und wird geradezu vom Leser erwartet.

Eine gute Mischung aus altbekanntem und neuem, mit einer Handlung, die sich durchzieht und die an Spannung zunimmt - so kann man “Der Galgen von Tyburn” zusammenfassen. Die Charaktere haben sich entwickelt und wachsen mit ihren Herausforderungen. Ich fand das Buch wieder unglaublich angenehm zu lesen. Die Story rast dahin und man blättert und blättert. Man wartet nur darauf, dass Peter und Lesley wieder aufeinander stoßen und fragt sich dabei, ob der Gesichtslose auch dabei sein wird. Der eigentliche Mordfall wandert nach einiger Weile in den Hintergrund, da er da aber auch schon so gut wie gelöst ist, schadet das dem Buch nicht.

Als Fazit möchte ich noch sagen, dass das Buch nicht nur für Leser der vorherigen Bände geeignet ist. Es fällt einem ohne das Vorwissen zwar schwerer, alle Zusammenhänge zu begreifen, aber in der Regel werden die wichtigsten erklärt oder angedeutet, so dass es leicht verständlich ist.

Sonntag, 30. April 2017

Bilderstrecke Ostern in Dortmund

Fotosession aus Dortmund vom 14.04.2017 bis 16.04.2017.
Die Bilder sind im Museum "Zeche Zollern" und im Westfalenpark entstanden.

Montag, 8. Juni 2015

Ausgetestet: Moto 360

Passend zum neuen Handy und passend zu meinen Runtastic-Fitness Ambitionen... und weil ich generell mal wieder eine Uhr haben wollte, hab ich mir eine Moto 360 von Motorola zugelegt. Wieso ich mich für die Moto entschieden habe, wie das Handling damit ist und was diese smarte Uhr sonst noch so zu bieten hat könnt ihr hier nachlesen.

Motivation Smartwatch - Was will ich haben?

Smartwatches strömen ja inzwischen in Massen auf den Markt. Wie vor einigen Jahren das Handy mit großen Touchdisplay... einer baut es und alle anderen wollen es auch. Dementsprechend groß ist auch die Auswahl, wobei man derzeit wohl auch noch beachten muss, dass die Technik noch in den Kinderschuhen steckt in vielen Bereichen und Smartwatches sicher noch nicht vollkommen ausgereift sind. So konnte ich also zwischen gefühlten 20 verschiedenen Uhren entscheiden. Also musste ich mich eingrenzen und überlegen, was ist mir wichtig.
Zuerst einmal will ich die Uhr auf jeden Fall auch  als Fitness-Tracker benutzen können, also mit Schrittzähler, Pulsmesser und passenden Apps. Das kann ja aber nun inzwischen fast jede Smartwatch. Auch ein "richtiges Display" wollte ich haben, sprich kein eInk - womit die Pebble aus der Liste heraus gefallen ist. Außerdem Bluetooth 4.0 für niedrigen Stromverbrauch.

Da man ja auch auf dem Handy ein rechteckiges Display hat und die Smartwatch ja in vielerlei Hinsicht das "Handy am Arm" darstellt war die erste Intention auch, Smartwatches ebenfalls rechteckig zu bauen. Ich finde, das diese Bauform aber den Charme einer Uhr am Handgelenk ein wenig nimmt... man hat dann so einen klobigen, quadratischen Klotz am Arm, was zwar mehr Übersicht auf dem Display bietet aber die Uhr auch teils unbequem macht, wenn man sie z.B. unter einem Hemd oder Pullover tragen will. Dementsprechend war mein nächstes Kriterium: Die Uhr muss rund sein.
Da gibt es ja derzeit nur wenige Modelle: Moto 360, LG G Watch (Urbane) und das wars auch schon eigentlich. Zu dem Zeitpunkt, wo ich meine Uhr gekauft habe, gabs das neue Modell von Huawei auch noch nicht, muss ich sagen (zumal mir das zu teuer gewesen wäre).

Weitere Kriterien waren, dass ich ein schönes Armband dazu habe - entweder Metal oder Leder, auf keinen Fall Kunststoff, schließlich soll sie auch im alltäglichen Geschäftsleben etwas her machen. Dieser Punkt hat eindeutig für die Moto gesprochen, da man hier Gehäuse und Armband über die Website von Motorola selber zusammenkonfigurieren kann.

Weitere Punkte, die letztendlich mich zur Moto gebracht haben, waren 1. die Größe der Uhr - die LG kam mir dann doch sehr klobig daher. und 2. Die Ladefunktion der Moto über QI (Induktionsladen). Sieht schon stylisch aus, wenn man die Uhr abends einfach auf die Ladestation legen kann, ohne Kabel anschließen zu müssen und sie dadurch in eine Art "Wecker-Modus" geht.

Erste Eindrücke

Nach ca. anderthalb Wochen Produktions- und Lieferzeit, die man per Mail live verfolgen konnte, war die Moto dann endlich da.
Geliefert wurde sie in einer handlichen, runden Box (siehe Bild). Die Ersteinrichtung ist echt simpel: Anschalten, Android-Wear App auf Smartphone installieren und per Bluetooth verbinden. Fertig. Die meisten Einstellungen kann man dann auch direkt am Smartphone vornehmen, aber auch über die Uhr geht das recht einfach. Einfach in der Watchface- Ansicht nach unten wischen. Schon bekommt man alle Infos zu Akkustand, Benachrichtigungen und sonstige Einstellmöglichkeiten.
Die Sprachsuche über "Ok Google" funktioniert in den meisten Fällen fehlerfrei. Mein einziges Problem war, das mein Handy auf Englisch eingestellt war. Dementsprechend die Uhr auch versucht hat, meine Spracheingaben auf Englisch zu interpretieren....wobei dadurch recht interessante Wortkombinationen zu Stande kamen, die meist weit am Ziel vorbeigeschossen sind. Eine separate Einstellung für die Spracheingabe- Sprache würde hier Abhilfe schaffen!

Eine Auflistung von nützlichen Apps werde ich jetzt hier nicht machen, da es davon schon zig Beiträge gibt, die ich im Großen und Ganzen bestätigen kann: Runtastic, Google Notizen und der Wear Mini Launcher sind da meist so in jeder Auflistung enthalten. Worauf ich noch warte ist, dass eine Tastatur, wie zum Beispiel das Minuum Keyboard, auch für die Moto 360 verfügbar ist, das man auch in der Öffentlichkeit leicht auf Textnachrichten antworten kann ohne komisch angeschaut zu werden, weil man mit seiner Uhr redet.

Was den Akku angeht kann ich zufrieden sein. Auch wenn Motorola wohl etwas weniger verbaut hat als angegeben. Er reicht locker für einen Tag, wenn man nicht ständig auf die Uhr schaut. Im manchen Situationen sollte auch der Kino-Modus aktiviert sein, da sich das Display sonst von selbst anschaltet, weil die Uhr denkt, dass man drauf schaut. Gerne genutzt habe ich sie auch als Navi auf dem Fahrrad, das funktioniert aber auch nur über eine begrenzte Strecke.

Fazit

Also die wenigen Wochen, die ich die Uhr jetzt habe, bin ich soweit zufrieden. Ich werde hier nach und nach noch Ergänzungen einfügen, wenn mir was neues auffällt.

Bilder


Äußere Verpackung.
Innere Verpackung.
Geöffnet.
Im Größenvergleich zu einer normalen Uhr.

Let's Play Venetica #27 [Blind] [HD] - Sinnlos durch Venedig

Neue Folge Venetica online:


Mittwoch, 20. Mai 2015

Let's Play Venetica #26 [Blind] [HD] - Blöde Richter, blöde Vögel

Neue Folge ist da! Viel Spaß beim Anschauen.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Let's Play Venetica #25 [Blind] [HD] - Fiese Juma-Krieger zu Hauf

Wie versprochen eine neue Folge Venetica
Viel Spaß beim anschauen!

Angehört: Nightwish - Endless Forms Most Beautiful

Promotional photos by Ville Akseli Juurikkala

Mehr als drei Jahre sind nun seit dem letzten Nightwish-Album vergangen und seitdem hat sich einiges getan. Wechsel der Sängerin, der Ausfall des Schlagzeugers, weg von Soundtrack und Opernmusik hin zu einer erzählen Geschichte der Evolution.
Nach dem für mich unglaublich schönen Imaginaerum und dem gleichnamigen Film, über den ich hier ebenfalls geschrieben hatte, waren meine Erwartungen an das neue Album auch dementsprechend hoch. Ob diese sich erfüllt haben, wird sich im Laufe des Artikels noch herausstellen.

Hintergrund

Endless Forms Most Beautiful ist das erste Nightwish-Studioalbum, auf dem die niederländische Sängerin Floor Jansen (Revamp, ex-After Forever) vertreten ist. Bereits seit dem ersten Oktober 2012 kennt man die fabelhafte Chanteuse als festes Mitglied der Band. Auf dem imposanten 2013er Live-Output »Showtime, Storytime« veredelte die Powerfrau den Sound mit ihrer schönen Stimme und verlieh den Stücken einmal mehr eine besondere Anmutung. An den Drums gibt es ebenfalls eine Neubesetzung: Aufgrund gesundheitlicher Probleme hat sich Langzeit-Schlagzeuger Jukka Nevalainen selbst eine Zwangspause verordnet. Ersetzt wird er von seinem guten Freund Kai Hahto (Wintersun), welcher auch bei der kommenden Tour hinter dem Drum-Kit Platz nehmen wird. Zu guter Letzt wurde durch den festen Einstieg von Flötist Troy Donockley das Quintett zu einem Sextett erweitert. (1)

Zum Album

Promotional photos by Ville Akseli Juurikkala
Die neue Nightwish-Scheibe umfasst 11 Songs, welche wie auch die Alben davor, von Toumas Holopainen komponiert wurden. Einge Lieder wurden auch in Zusammenarbeit mit Bassist Marco Hietala entwickelt, was sich meist auch in der Härte der Lieder widerspiegelt, wie auch das zweite Lied "Weak Fantasy" gut zeigt.
Ansonsten muss man sagen, dass es auf diesem Album sehr viele Baladen, Instrumentalparts und auch erzählte Passagen gibt, wie man es auch schon gut von "Song of Myself" von Imaginaerum in Erinnerung hat.
Gut, an sich finde ich schon mal generell die Geschichten toll, die Toumas zu erzählen weiß... inklusive der musikalischen Untermalung. Auch kann ich sagen, dass die Stimme von Floor bei den kräftigen Liedern sehr gut zur Geltung kommt. Leider ist sie dafür bei den Balladen und ruhigen, getragenen Songs schwach. Dazu zähl ich zum Beispiel die Titel "Alpenglow" oder "My Walden". Die sind meiner Meinung nach nicht ganz stimmig. Da fehlt ihr aber auch die Stimmbreite einer Tarja, ganz klar.
Was man außerdem braucht bei diesem Album ist viel, viel Geduld. Bei einem Titel wie "The greatest Show on Earth" mit gut 24 Minuten länge braucht man diese auch. Dafür bekommt man allerdings in diesem Lied eine tiefgründige Geschichte unserer Menschheitsgeschichte geliefert, die gesamte Evolution in 20 Minuten ist schon eine Leistung die sich sehen und in den Fall auch hören lassen kann.

Fazit

An sich finde ich das Album sehr gelungen. Liegt sicher auch daran, das ich ein Fan der neueren Werke wie Imaginaerum bin. Nightwish- Neueinsteiger bekommen auf jeden Fall etwas außergewöhnliches geboten. Für "alte Hasen" ist es wohl nicht das, was sie aus Tarja- Zeiten erwarten können. Aber es ist immer noch unverkennbar Nightwish.
Auf jeden Fall ist es das Album wert, wenigstens mal probe-gehört zu werden!


Album kaufen:



Links:




Quellen:
  • (1) © Nuclear Blast, Nightwish Presskit
  • Promotional photos by Ville Akseli Juurikkala