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Mittwoch, 1. November 2017

Bilderstrecke Spaziergang an den Osterseen

Fotosession von den Osterseen (Bayern) vom 15.10.2017.

Samstag, 26. August 2017

Durchgeschmöckert: "Ruf der Versuchung" von Lara Adrian



“Ruf der Versuchung” ist der insgesamt 20ste Band der “Midnight Breed” -Serie von Lara Adrian. Mit 120 Seiten und 14 Kapitel ist das am 21. Juli 2017 erschienene Buch wieder eines der dünneren Werke der Amerikanerin. Es spielt sich weiterhin in der Vampirwelt ab, doch der Fokus liegt nicht wie bei den meisten vorherigen Bänden in Boston, sondern in Italien. Die Hauptcharaktere sind der Vampir Savage, geboren als Ettore Selvaggio und die Stammesgefährtin Arabella Genova. Für den Leser der vorherigen Bände ist das Ergebnis (die beiden werden ein Paar und verbinden sich) nicht überraschend, aber wie sie dort hin kommen und was ihnen passiert oder bereits passiert ist, ist und bleibt spannend.

Arabella ist eine zierliche Blondine von 28 Jahren, die bei ihrer Familie auf dem Land aufgewachsen ist. Nun lebt sie aber in den Fängen des Vampirs Vito Massioni, der für den Vertrieb von “Red Dragon”, einer neuen Droge, bekannt ist. Sie wird als sein Spielzeug gehalten, da sie die Fähigkeit besitzt, auf Wasseroberflächen in die Zukunft zu sehen. Durch Vito begegnet sie auch Savage, der den Auftrag hat Vito zu töten. Es zeigt sich, dass sich die beiden von früher kennen: Arabella ist die Schwester des besten Freundes von Savage. Erst später im Buch kommt heraus, dass sie ineinander verliebt waren, Savage sie entjungfert hat und sich danach einfach verzogen hat.
Zurück im Jetzt: Es kommt, wie es kommen muss: Savage unterbricht seinen Auftrag, um Arabella aus Vitos Fängen zu befreien, ohne zu wissen, was er damit anrichtet. Arabella befindet sich dort nämlich nur noch, weil Vito ihre Schwägerin und ihren Neffen gefangen hält. Natürlich rettet Savage die Beiden und bringt sie, sowie Arabella in Sicherheit. Sie kommen sich näher und es kommt wie erwartet. Auch die überraschende Wendung, die kurz vor dem Ende alles noch spannender macht, ist nicht ganz überraschend, aber perfekt passend.

Lara Adrian schreibt auch in ihrem neuesten Buch weiterhin so, dass man einfach in die Geschichte fällt und nicht mehr auftauchen will. Es ist ganz unkompliziert, im Kopf entwickeln sich Bilder, die auch beim Perspektivenwechseln weiter erhalten bleiben. Man schlüpft so leicht in die Köpfe der Charaktere, dass die Seiten nur so dahin fliegen. Dadurch ist es ohne Aufwand möglich, die 120 Seiten auf einmal zu lesen. Lara Adrian findet immer wieder Anschlüsse an die anderen Bücher der Serie, die es einem Leser der kompletten Reihe ermöglichen, die Gegebenheiten einzuordnen, das Buch aber auch für neue Leser offen lässt. Ein Vorwissen ist nicht nötig, um alles zu verstehen, doch durch vorhandenes Vorwissen fallen einem mehr Verknüpfungen und auch Anspielungen auf.
Die Handlung der Protagonisten ist nachvollziehbar, oftmals aber auch vorhersehbar. Dies kann es, besonders für Leser der restlichen Reihe, teilweise langweilig machen. Doch da die Zusammenhänge und Entwicklungen nicht immer wie erwartet laufen, bleibt eine gewisse Spannung vorhanden.

Liebe, Sex, Gewalt, Vampire - “Ruf der Versuchung” bietet altbekanntes in einem neuen Mantel. Als leichte Unterhaltung für zwischendurch ist das Buch auf jeden Fall geeignet. Es liest sich schnell und einfach, fordert nicht zu viel vom Leser und ist dennoch nicht langweilig. Da sich bei der Geschichte, die alle Teile der “Midnight Breed”-Serie verbindet, sich in diesem Band nichts tut, kann es auch außen vor bzw. außerhalb der Reihe gelesen werden. Die Charaktere sind rund aufgebaut und dem Leser sympathisch.

Samstag, 24. Juni 2017

Durchgeschmökert: "Der Galgen von Tyburn" von Ben Aaronovitch



“Der Galgen von Tyburn” ist das sechste Buch der Peter Grant-Reihe von Ben Aaronovitch. Der Roman erschien am 5. Mai 2017 im dtv Verlag. Auch in diesem Band geht es um den jungen Constable der Londoner Metropolitan Police, der auf magische Art und Weise die Stadt sicherer machen will. Peter jagt auf 413 Seiten und in 16 Kapiteln erneut den mysteriösen Gesichtslosen und seine ehemalige Kollegin Leslay May. Zum Glück hat er immer noch seinen Vorgesetzten und Lehrer Nightingale an der Seite. Neu dabei im Folly ist Kollegin Guleed. Durch die Mischung aus Magie und Geschichte im aktuellen England ist das Buch sowohl für Leser, die History- wie auch Fiction-Bücher gerne lesen geeignet. Ein Vorwissen der bisher erschienen Bände ist hilfreich, aber nicht zwingend notwendig.

Gleich zu Beginn von “Der Galgen von Tyburn” wird ein Bezug zum vorherigen Band aufgebaut, indem Peter von der Flussgöttin Lady Cecelia Tyburn-Thames, kurz Lady Ty, darum gebeten wird, ihre Tochter bei seinem kommenden Fall rauszuhalten. Hierbei erinnert sie ihn an ein Versprechen, dass er ihr im letzten Band gegeben hat, ihr einen Gefallen zu tun, wenn sie ihn darum bittet. Zu Beginn des Falles (eine Drogentote in einer unbewohnten Wohnung) scheint es für Peter leicht zu sein, dies auch zu tun, denn es gibt keinen Bezug zu Lady Ty oder irgendeiner anderen Göttin. Doch recht bald stellt sich heraus, dass Olivia McAllister-Thames, kurz Tyburn, nicht nur am Ort des Geschehens war, sondern auch mit dem Tod zu tun haben könnte. Da kann Peter sie nicht mehr raushalten. Bei ihrer Befragung gibt Tyburn zu, die Drogen, an denen das Opfer gestorben ist, besorgt zu haben. Doch die Obduktion der Toten entlastet sie: Der Tod ist eindeutig durch Magie eingetreten und vermutlich handelt es sich bei dem Opfer sogar um eine Praktizierende.
Neben dem Fall spielt auch Peters Privatleben wieder eine große Rolle. Zwischen ihm und Beverley, der Nichte von Lady Ty und ebenfalls eine Flussgöttin, scheint es ernster zu werden. Sehr zur Freude von Peters Mutter, die schon Enkelkinder plant. Auch mit der Musikkarriere von seinem Vater geht es bergauf: Er hat mal wieder einen Auftritt.
Während sich die Befragungen und die Spurensuche hinzieht, es dem Leser aber nie langweilig wird, taucht zu all dem Schlamassel auch noch Lesley May, Peters ehemalige Kollegin und nun irgendwie Gegnerin, irgendwie Freundin auf. Sie gehört inzwischen zur Gefolgschaft des Gesichtslosen und hat durch ihn ihr vorher schwer verletztes Gesicht wieder bekommen. Bei Peters aktuellen Fall mischt sie sich ein und sorgt dafür, dass alles zu einem kompletten Chaos wird, indem das Harrods, das größte Einkaufszentrum von London, komplett evakuiert werden muss. Wenig später mischt sie sich ein weiteres Mal ein und sorgt fasst dafür, dass Peter seinen wichtigsten Zeugen verliert. Gegen Ende des Buches kommt es sogar zum Showdown mit dem Gesichtslosen, bei dem mal wieder deutlich wird, wie stark dieser ist. Doch auch Peter hat einiges gelernt - und mit Nightingal an seiner Seite gibt er Gesichtslosen ordentlich kontra. Wie es ausgeht, bleibt hier erstmal geheim.

Typisch für die Schreibweise von Ben Aaronovitch sind die detaillierten Beschreibungen der Umgebungen - als Leser hat man sofort ein Bild vor Augen und kann alles genau verfolgen. Durch die alten und neuen Figuren befindet man sich in der wohlbekannten Welt, die immer weiter erweitert wird und besser zu verstehen ist. Neue Lebensformen kommen dazu, bei anderen erfährt man, wie sie zusammenhängen oder sich entwickelt haben. Auch über die Geschichte der Magie und ihre Handhabung in den letzten Jahrhunderten erfährt der Leser in diesem Band mehr. Einfach und entspannt fliegen die Seiten dabei nur so dahin und ehe man sich versieht, ist das Buch schon wieder durchgelesen.

Wie auch in den vorherigen Bänden ist Peter Grant nicht auf den Mund gefallen, hat aber gelernt öfter man an sich zu halten und lieber keine zu dicke Lippe zu riskieren. Seine magischen Fähigkeiten sind seit dem letzten Band deutlich gewachsen und er hat neue Erfahrungen sammeln können, aus denen er gelernt hat. Seine Beziehung zu Beverly scheint sich gefestigt zu haben und sie sind inzwischen gut aufeinander eingespielt. Auch mit Nightingal weiß er inzwischen umzugehen. Dieser traut Peter auch mehr zu. Er lässt ihn Alleingänge machen, in der Hoffnung, dass dadurch nicht alles kaputt geht.
Die Handlungen des Protagonisten sind nachvollziehbar, auch wenn er oft lose Stränge bei der Ermittlung links liegen lässt, die wohl für die Story nur störend wären, als Polizist aber eigentlich abgearbeitet werden müssen. Doch das ist typisch für diese Bücherreihe und wird geradezu vom Leser erwartet.

Eine gute Mischung aus altbekanntem und neuem, mit einer Handlung, die sich durchzieht und die an Spannung zunimmt - so kann man “Der Galgen von Tyburn” zusammenfassen. Die Charaktere haben sich entwickelt und wachsen mit ihren Herausforderungen. Ich fand das Buch wieder unglaublich angenehm zu lesen. Die Story rast dahin und man blättert und blättert. Man wartet nur darauf, dass Peter und Lesley wieder aufeinander stoßen und fragt sich dabei, ob der Gesichtslose auch dabei sein wird. Der eigentliche Mordfall wandert nach einiger Weile in den Hintergrund, da er da aber auch schon so gut wie gelöst ist, schadet das dem Buch nicht.

Als Fazit möchte ich noch sagen, dass das Buch nicht nur für Leser der vorherigen Bände geeignet ist. Es fällt einem ohne das Vorwissen zwar schwerer, alle Zusammenhänge zu begreifen, aber in der Regel werden die wichtigsten erklärt oder angedeutet, so dass es leicht verständlich ist.

Sonntag, 30. April 2017

Bilderstrecke Ostern in Dortmund

Fotosession aus Dortmund vom 14.04.2017 bis 16.04.2017.
Die Bilder sind im Museum "Zeche Zollern" und im Westfalenpark entstanden.

Montag, 8. Juni 2015

Ausgetestet: Moto 360

Passend zum neuen Handy und passend zu meinen Runtastic-Fitness Ambitionen... und weil ich generell mal wieder eine Uhr haben wollte, hab ich mir eine Moto 360 von Motorola zugelegt. Wieso ich mich für die Moto entschieden habe, wie das Handling damit ist und was diese smarte Uhr sonst noch so zu bieten hat könnt ihr hier nachlesen.

Motivation Smartwatch - Was will ich haben?

Smartwatches strömen ja inzwischen in Massen auf den Markt. Wie vor einigen Jahren das Handy mit großen Touchdisplay... einer baut es und alle anderen wollen es auch. Dementsprechend groß ist auch die Auswahl, wobei man derzeit wohl auch noch beachten muss, dass die Technik noch in den Kinderschuhen steckt in vielen Bereichen und Smartwatches sicher noch nicht vollkommen ausgereift sind. So konnte ich also zwischen gefühlten 20 verschiedenen Uhren entscheiden. Also musste ich mich eingrenzen und überlegen, was ist mir wichtig.
Zuerst einmal will ich die Uhr auf jeden Fall auch  als Fitness-Tracker benutzen können, also mit Schrittzähler, Pulsmesser und passenden Apps. Das kann ja aber nun inzwischen fast jede Smartwatch. Auch ein "richtiges Display" wollte ich haben, sprich kein eInk - womit die Pebble aus der Liste heraus gefallen ist. Außerdem Bluetooth 4.0 für niedrigen Stromverbrauch.

Da man ja auch auf dem Handy ein rechteckiges Display hat und die Smartwatch ja in vielerlei Hinsicht das "Handy am Arm" darstellt war die erste Intention auch, Smartwatches ebenfalls rechteckig zu bauen. Ich finde, das diese Bauform aber den Charme einer Uhr am Handgelenk ein wenig nimmt... man hat dann so einen klobigen, quadratischen Klotz am Arm, was zwar mehr Übersicht auf dem Display bietet aber die Uhr auch teils unbequem macht, wenn man sie z.B. unter einem Hemd oder Pullover tragen will. Dementsprechend war mein nächstes Kriterium: Die Uhr muss rund sein.
Da gibt es ja derzeit nur wenige Modelle: Moto 360, LG G Watch (Urbane) und das wars auch schon eigentlich. Zu dem Zeitpunkt, wo ich meine Uhr gekauft habe, gabs das neue Modell von Huawei auch noch nicht, muss ich sagen (zumal mir das zu teuer gewesen wäre).

Weitere Kriterien waren, dass ich ein schönes Armband dazu habe - entweder Metal oder Leder, auf keinen Fall Kunststoff, schließlich soll sie auch im alltäglichen Geschäftsleben etwas her machen. Dieser Punkt hat eindeutig für die Moto gesprochen, da man hier Gehäuse und Armband über die Website von Motorola selber zusammenkonfigurieren kann.

Weitere Punkte, die letztendlich mich zur Moto gebracht haben, waren 1. die Größe der Uhr - die LG kam mir dann doch sehr klobig daher. und 2. Die Ladefunktion der Moto über QI (Induktionsladen). Sieht schon stylisch aus, wenn man die Uhr abends einfach auf die Ladestation legen kann, ohne Kabel anschließen zu müssen und sie dadurch in eine Art "Wecker-Modus" geht.

Erste Eindrücke

Nach ca. anderthalb Wochen Produktions- und Lieferzeit, die man per Mail live verfolgen konnte, war die Moto dann endlich da.
Geliefert wurde sie in einer handlichen, runden Box (siehe Bild). Die Ersteinrichtung ist echt simpel: Anschalten, Android-Wear App auf Smartphone installieren und per Bluetooth verbinden. Fertig. Die meisten Einstellungen kann man dann auch direkt am Smartphone vornehmen, aber auch über die Uhr geht das recht einfach. Einfach in der Watchface- Ansicht nach unten wischen. Schon bekommt man alle Infos zu Akkustand, Benachrichtigungen und sonstige Einstellmöglichkeiten.
Die Sprachsuche über "Ok Google" funktioniert in den meisten Fällen fehlerfrei. Mein einziges Problem war, das mein Handy auf Englisch eingestellt war. Dementsprechend die Uhr auch versucht hat, meine Spracheingaben auf Englisch zu interpretieren....wobei dadurch recht interessante Wortkombinationen zu Stande kamen, die meist weit am Ziel vorbeigeschossen sind. Eine separate Einstellung für die Spracheingabe- Sprache würde hier Abhilfe schaffen!

Eine Auflistung von nützlichen Apps werde ich jetzt hier nicht machen, da es davon schon zig Beiträge gibt, die ich im Großen und Ganzen bestätigen kann: Runtastic, Google Notizen und der Wear Mini Launcher sind da meist so in jeder Auflistung enthalten. Worauf ich noch warte ist, dass eine Tastatur, wie zum Beispiel das Minuum Keyboard, auch für die Moto 360 verfügbar ist, das man auch in der Öffentlichkeit leicht auf Textnachrichten antworten kann ohne komisch angeschaut zu werden, weil man mit seiner Uhr redet.

Was den Akku angeht kann ich zufrieden sein. Auch wenn Motorola wohl etwas weniger verbaut hat als angegeben. Er reicht locker für einen Tag, wenn man nicht ständig auf die Uhr schaut. Im manchen Situationen sollte auch der Kino-Modus aktiviert sein, da sich das Display sonst von selbst anschaltet, weil die Uhr denkt, dass man drauf schaut. Gerne genutzt habe ich sie auch als Navi auf dem Fahrrad, das funktioniert aber auch nur über eine begrenzte Strecke.

Fazit

Also die wenigen Wochen, die ich die Uhr jetzt habe, bin ich soweit zufrieden. Ich werde hier nach und nach noch Ergänzungen einfügen, wenn mir was neues auffällt.

Bilder


Äußere Verpackung.
Innere Verpackung.
Geöffnet.
Im Größenvergleich zu einer normalen Uhr.

Let's Play Venetica #27 [Blind] [HD] - Sinnlos durch Venedig

Neue Folge Venetica online:


Mittwoch, 20. Mai 2015

Let's Play Venetica #26 [Blind] [HD] - Blöde Richter, blöde Vögel

Neue Folge ist da! Viel Spaß beim Anschauen.